Unser Franchisenetzwerk bietet zwei Franchisemodelle, die sich in der Höhe der Investition und im Grad der Einbindung des Franchisenehmers in das Tagesgeschäft unterscheiden. Die Modelle sind auf unterschiedliche unternehmerische Ziele und strategische Vorlieben zugeschnitten.
Die einzelnen Formate im Detail
1. Franchise
Das Hard-Franchise ist das klassische Modell des Franchising, bei dem der Franchisenehmer Aufbau und Betrieb des Unternehmens vollständig selbst finanziert.
Dieses Modell umfasst alle Aspekte der Unternehmensführung – von der Ausstattung über die Betriebskosten bis zum Marketing – mit Unterstützung und Beratung durch den Franchisegeber.
- Anfangsinvestition: Deckt alle Kosten für Bau, Einrichtung und Ausstattung des Restaurants ab.
- Grad der Einbindung: Der Franchisenehmer führt die Filiale völlig eigenständig und ist für die Performance, die Servicequalität und die Einhaltung der Markenstandards verantwortlich.
- Geeignet für: Am besten geeignet für erfahrene Unternehmer mit ausreichend Kapital, die die volle Kontrolle über ihren Betrieb haben möchten.
2. Joint Venture
Das Soft-Franchise folgt demselben operativen Modell wie ein klassisches Franchise, senkt aber die Anfangskosten deutlich.
Bei diesem Modell mietet der Franchisenehmer Ausstattung und Infrastruktur gegen eine monatliche Gebühr vom Franchisegeber – so ist der Einstieg auch mit begrenztem Startkapital möglich.
- Anfangsinvestition: Keine. Der Franchisenehmer investiert nicht in Ausstattung und Einrichtung, sondern zahlt stattdessen eine fixe monatliche Miete.
- Grad der Einbindung: Wie beim Hard-Franchise führt der Franchisenehmer die Filiale eigenständig und ist für ihren Erfolg und die Einhaltung der Markenstandards verantwortlich.
- Geeignet für: Ideal für Unternehmer, die eine niedrigere Einstiegshürde suchen und trotzdem selbst aktiv im Unternehmen mitarbeiten möchten. Auch gut geeignet für Erstgründer mit viel Antrieb, denen jedoch das Kapital für einen eigenständigen Start fehlt.
3. Ökonomisches Franchise
Management Contract – Das ökonomische Franchise unterscheidet sich von den anderen Modellen dadurch, dass der Franchisenehmer zwar zu Beginn die Investition in das Restaurant trägt, sich aber nicht um das Tagesgeschäft kümmern muss.
Diese Aufgaben übernehmen wir als Franchisegeber. Der Franchisenehmer ist am Gewinn aus dem Betrieb beteiligt, was ihm ein stabiles, passives Einkommen sichert.
- Anfangsinvestition: Umfasst sämtliche Investitionen für Bau und Ausstattung.
- Grad der Einbindung: Der Franchisenehmer beteiligt sich nur auf der Investitionsseite – um den gesamten Betrieb und das Management der Filiale kümmern wir uns.
- Geeignet für: Dieses Modell eignet sich für Investoren, die passiv Erträge aus dem Betrieb beziehen möchten, ohne in die tägliche Führung eingreifen zu müssen. Oder für Eigentümer attraktiver Immobilien, die neben den Mieteinnahmen auch am Gewinn aus dem Betrieb des Restaurants teilhaben möchten.